Soll ich Google-Übersetzungen oder Maschinenübersetzungen korrigieren?

 

 

Nein. Dies ist eine andere Variante, insgeheim Preisdrückerei zu betreiben. Denn, wenn Sie schon einmal sehr schlecht übersetzte Dokumente korrigiert haben, wissen Sie, dass der Zeitaufwand für solche Arbeit erheblich sein kann.

 

Die Google-Maschine oder Übersetzungsprogramme fehlen einfach die menschliche Intelligenz. Der Google-Übersetzer kann technische, literarische oder juristische Texte einfach nicht stilgerecht und auf das Fachthema bezogen sinn- und fachgerecht übersetzen. Grammatik, Satzbau und Rechtschreibung mögen war größtenteils stimmen, aber nicht der Sinn und Deutung.

 

Die maschinen-übersetzten Sätze müssen also meist völlig neu formuliert werden, was so viel bedeutet, Sie hätten diesen Text auch gleich selbst übersetzen können. Oftmals ist es aber so, dass eine Eigenübersetzung oft schneller vonstattengeht, als eine solche tiefgreifende Neuüberarbeitung! Der Kunde möchte aber nur den üblichen Korrekturtarif (meist die Hälfte des Übersetzungspreises) bezahlen. Sie gehen nicht nur einkommensmäßig ein Risiko ein, sondern auch fristenmäßig können Sie in arge Schwierigkeiten geraten, wenn Sie meinen, es handle sich nur um eine einfache Korrektur, die dann in eine mühsame und zeitraubende Neuübersetzung ausartet. Es kann dann durchaus sein, dass Sie die vereinbarten Fristen nicht einhalten können und der Kunde obendrauf noch einen Nachlass fordert, als Entschädigung für die verspätete Lieferung!

 

Mein Rat: Finger weg von solchen Anfragen.